Sitzungsbericht 25.02.2026

Zu Beginn der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 25.02.2026 unter der Leitung von Bürgermeister Pascal Wasow wurden die Protokolle der Sitzungen vom 26.01.2026 genehmigt.

Bei den Fragen der Einwohner meldete sich ein Bauherr über ein zur Beratung anstehendes Baugesuch und bat im späteren Sitzungsverlauf um Zustimmung. Eine weitere Wortmeldung betraf Unebenheiten auf dem Bachweg, die bei feuchter Witterung zu Wasseransammlungen führen und insbesondere für Fußgänger zu Beeinträchtigungen beim Begehen des Weges führen können. BM Wasow führte aus, dass die Verwaltung gemeinsam mit dem Bauhof die Situation vor Ort prüfen und anschließend geeignete Maßnahmen zur Behebung der Schäden am Bachweg prüfen bzw. veranlassen wird.

In Top 3 ging es um das Sanierungskonzept für die Wärmeversorgung beim Schulzentrum. In der Ratssitzung am 21.05.2025 wurde die Firma mi.planung aus Sinsheim zur Durchführung der Bestandsaufnahme und zur Ausarbeitung von Lösungswegen der Energieversorgung des Schulzentrums beauftragt. In der Sitzung am 25.2.2026 stellte Herr Imhof von der Firma mi.planung die Ergebnisse dieses Planungsauftrages vor. Beim Bau der Schule, der Sport- und Kulturhalle, sowie des Hallenbades wurden Zentralheizungen für Öl installiert, welche derzeit noch funktionsfähig sind. Herr Imhof teilte mit, dass insgesamt 900 KW Heizleistung in der Anlage notwendig sind. Als Varianten für die Zukunft kommen folgende Möglichkeiten in Frage: 1. Mehrere Wärmepumpen. 2. Öl-Variante wie bisher. Eine Biomassenanlage wurde schon vor einigen Jahren wegen fehlendem Lagerplatz nicht weiterverfolgt und wurde nun von der Fachfirma auch nicht weiter geprüft. Bei der Installation von Wärmepumpen wird zusätzlich eine Trafostation zur Stromversorgung benötigt. Die Installation einer Trafostation müsste die Gemeinde vorab mit dem Stromlieferanten der Firma Süwag abklären, teilte Herr Imhof dem Gemeinderat mit. Alternativ käme noch ein Gaskraftwerk mit mobilen Gastanks infrage. In den Wortmeldungen der Gemeinderäte wurde die dauerhafte Sicherstellung der Energieversorgung als Ziel ausgegeben. Eine Entscheidung, welche Energieart in der Zukunft zum Einsatz kommen soll, wurde in der Sitzung aber nicht getroffen. Nun müssen die Haushaltsberatungen 2026 oder 2027 zeigen, für welche Energieart sich die Gemeinde Epfenbach entscheidet.

In Top 4 ging es um einen Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus mit 9 Wohneinheiten im Schmiedeweg mit Zufahrt von der Ullmannstraße. Das Grundstück liegt nicht in einem Bebauungsplan, sodass das Bauvorhaben nach § 34 Baugesetzbuch zu beurteilen ist. Wortmeldungen der Ratsmitglieder gab es zum Parken der Fahrzeuge. BM Wasow teilte mit, dass im Hinblick auf fehlende Wohnungen die Nachverdichtung der Innenbereiche sinnvoll ist. Der Gemeinderat stimmte dennoch einmütig dem Baugesuch zu, da die Grenzabstände eingehalten sind.

In Top 5 ging es um eine Bauvoranfrage für die Umnutzung eines bisherigen Schweinestalles in der Waldstraße als Lager und Abstellplatz. In der Diskussion zur Bauvoranfrage wurde aus
dem Gremium vorgeschlagen, dem Antrag nur für landwirtschaftliche Nutzung zuzustimmen. Ein anderer Vorschlag kam zur Erstellung eines Bebauungsplanes als Sondernutzungsgebiet. Am Ende befürwortete der Gemeinderat aber den Antrag auf Nutzungsänderung des bisherigen Stalles als Lager- und Abstellfläche.

In Top 6 ging es um einen Wohnhausneubau in der Panoramastraße im Neubaugebiet Betheläcker. Für das Wohnhaus wurden Befreiuungen für folgende Bereiche beantragt: Überschreitung des Baufensters mit dem Dachüberstand um 25 cm, Überschreitung der Traufhöhe um 0,5 Meter, sowie der Firsthöhe um 0,40 Meter. Weitere Befreiungen wurden für das Überschreiten der vorderen Baugrenze wegen dem Carport, wobei der Mindestabstand zur Straße von einem Meter noch eingehalten wird. Die Überschreitung der überbaubaren Grundstücksfläche für die Eingangsüberdachung und für die Grundflächenzahl fallen gering aus und sind nach der Verwaltungsvorlage vertretbar. Die Trauf- und Firsthöhe wird in einer Bebauungsplanänderung insoweit geändert, dass der jetzt vorliegende Plan dann dem neuen Recht entsprechen wird. Unter diesem Gesichtspunkt wurde dem Bauantrag mit den notwendigen Befreiungen bei zwei Neinstimmen dennoch mehrheitlich zugestimmt.

In Top 7 ging es um einen Leasingvertrag für einen Steyr Traktor des Bauhofes. Im Dezember 2021 wurde der Traktor auf Leasingbasis erworben. Der Leasingvertrag lief am 31.03.2025 aus und wurde im letzten Jahr auf 31.03.2026 verlängert. Nun stand die Entscheidung an, ob der Traktor mit dem Restwert von 14.241,22 € erworben wird, oder ob ein neuer Leasingvertrag für einen neuen Traktor abgeschlossen wird. Der neue Steyr Traktor kostet 46.450 €, wobei für fünf Jahre Leasingraten von 538,09 € je Monat anfallen. Der Umbau der Seilwinde vom alten auf den neuen Traktor ist im Angebot enthalten. Es entstand eine größere Diskussion über notwendige Fahrzeuge für den Bauhof. Es wurde aber die Notwendigkeit des 55 kw starken Traktors festgestellt. Dem Leasingvertrag für den neuen Traktor stimmte der Gemeinderat dann doch einstimmig zu.

In Top 8 ging es um die Vergabe von Gerüstarbeiten für die Dachsanierung der Sport- und Kulturhalle. Es gingen drei Angebote ein. Den Zuschlag erhielt der Bieter Nr. 2 (Firma Hammer aus Neidenstein) zum Angebotspreis von 20.534,69 € Brutto. Die Firma Hammer kam deshalb zum Zuge, weil ohne Mehrkosten ein Bauzaun von 35 Meter Länge aufgestellt wird. Die Abstimmung fiel einstimmig aus.

In Top 9 ging es um den Teilregionalplan Windenergie. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Rhein-Neckar hat in der Sitzung am 12.12.2025 zur Fortschreibung des Teilregionalplanes Windenergie die zweite Offenlage beschlossen. Nun fragte der Verband an, ob die Gemeinde eine neue Stellungnahme zum Regionalplan Windenergie abgeben möchte. BM Wasow führte aus, dass sich gegenüber der Stellungnahme der Gemeinde zur ersten Offenlage keine Änderungen ergeben haben und dass deshalb eine nochmalige Stellungnahme der Gemeinde an den Regionalverband nicht notwendig sei. Diesem Votum stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

In Top 10 ging es um den Aufstellungsbeschluss zur Aufhebung des Bebauungsplanes Hinter der Schmiede, Ebene und Ober dem Mühlweg. In der Ratssitzung am 26.11.2025 wurde die grundsätzliche Entscheidung getroffen, den vorgenannten Bebauungsplan aufzuheben. In der jetzigen Abstimmung ging es darum das formelle Verfahren zur Aufhebung des Bebauungsplanes einzuleiten. Die Abstimmung hierüber fiel einstimmig aus.

In Top 11 wurde die 1. Änderung des Bebauungsplanes Betheläcker für den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes in Gang gesetzt. Die Änderung des Bebauungsplanes wurde bereits in der Sitzung am 26.11.2025 besprochen und wird nun formell fortgeführt.

Unter Top 12 gab BM Wasow bekannt, dass das Feuerwehrlöschfahrzeug wegen einer defekten Kupplung repariert werden müsse.

In Top 13 Fragen der Gemeinderäte gab es Wortmeldungen zu fehlenden Ortseingangstafeln des Naturparkes, sowie zu den Veranstaltungsterminen auf der Gemeinde-App. Am Ende der Sitzung überreichten die Fraktionssprecher an Bürgermeister Pascal Wasow für dessen 30. Geburtstag einen Präsentkorb, wofür sich BM Wasow bedankte.

Herbert Ziegler

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