Schildwach-Apotheke - 40-jähriges Jubiläum
Aufnahme: Dirk Rosenzopf
Die Schildwach-Apotheke feierte in der vergangenen Woche ihr 40-jähriges Bestehen. Starkes Interesse beim Jubiläumsprogramm fand eine aufgestellte Bilderwand mit älteren Aufnahmen. Auch die verteilte Mehrzwecktasche mit Aufdruck wurde sehr gut angenommen. Die Vorschulkinder des evangelischen und katholischen Kindergartens besuchten wieder die Apotheke. Das Thema war diesmal „Ringelblumen“.
An drei Institutionen, nämlich die Freiwillige Feuerwehr sowie die beiden Kindergärten überreichte die Leiterin der Schildwach-Apotheke Dagmar Schäfer Spenden in Höhe von insgesamt 1.000 Euro. Hier noch ein kurzer Blick auf die Geschichte der Schildwach-Apotheke: Am 28. Juli 1978 öffnete die neu errichtete Apotheke erstmals ihre Pforten. Innerhalb von fünf Monaten entstand ein modernes Gebäude, welches auf 200 Quadratmeter Ladenfläche nicht nur einem nahezu lückenlosen Arzneimittelsortiment sondern auch vielen Drogerieartikeln Platz bot. Der damalige Besitzer und Leiter der Apotheke war Manfred Schmidt. Die Marktlücke war nun geschlossen und das neue Angebot wurde sofort gut angenommen. Erste Beschränkungen gab es dann in den 1980-er-Jahren. Vorher hatte man so ziemlich alles auf Rezept bekommen. Im Jahr 1997 verkaufte Manfred Schmidt die Apotheke an Willi P. Seyer. Bereits nach fünf Jahren wurde diese komplett umgebaut. Kundenfreundlicher machte das Unternehmen eine rollstuhlgerechte Rampe, eine Automatiktür sowie eine Klimaanlage. Den neuesten Standards für die Rezeptur, das Labor und die Logistik wurde ebenfalls Rechnung getragen. Es entstanden neue Sozialräume ein Beratungszimmer mit diversen Messgeräten und Service- und Beratungsprogrammen für die Kunden. Die neu gestaltete Offizin mit Regalen und Handverkaufstischen und freundlicher Beleuchtung spiegelte das ganzheitliche und moderne Erscheinungsbild wider. Ebenso wurde ein optimiertes Qualitätsmanagement-System eingeführt. Am 01. Januar 2016 hat die heutige Leiterin Dagmar Schäfer die Apotheke übernommen. Sie sieht den Apothekenbetrieb hauptsächlich als Familienprojekt an. Dort sollen sich sowohl die Senioren als auch die Kinder mit einer angebotenen Kinderecke wohl fühlen. Verschiedene computergestützte Bestellmöglichkeiten und der kostenlose Bring-Service werden gut genutzt. Alle 14 Tage hat die Apotheke einen Notdienst zu verrichten. Nach Meinung der Leiterin ist es sehr wichtig, dass noch Hausärzte vor Ort sind. Das Arbeiten in der Schildwach-Apotheke betrachtet Dagmar Schäfer als sehr angenehm. „Es klappt gut mit der Epfenbacher Bevölkerung. Das gegenseitige Vertrauen ist stets vorhanden.“





