ELR-Förderung 2021

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2021 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben.

Mit seinen vier Förderungsschwerpunkten Innenentwicklung/Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen bietet das ELR den Kommunen ein Förderangebot bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen. Ziele des ELR sind, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demographischen Veränderungsprozess zu gestalten und die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur zu erhalten.
 
Förderschwerpunkt Grundversorgung
Der Förderschwerpunkt Grundversorgung hat weiterhin hohe Priorität. Projekte aus diesem Förderschwerpunkt erhalten einen Fördervorrang. Vor allem Dorfläden, Dorfgaststätten, Metzgereien und Bäckereien sind wichtige Einrichtungen zur Grundversorgung. Zur Grundversorgung können auch Ärzte, Physiotherapeuten und Handwerksbetriebe zählen.
 
Sonderlinie Dorfgastronomie
Mit dem Programmjahr 2020 wurde die Sonderlinie Dorfgastronomie neu in das ELR eingeführt. Aktuell beschäftigen die zahlreichen Schließungen von Gaststätten sowie die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten viele Gemeinden und Bürger. Mit der Sonderlinie, die auch im Jahresprogramm gilt, sollen gastronomische Betriebe im ländlichen Raum noch stärker als bisher unterstützt werden, denn die Gastronomie dient besonders im Ländlichen Raum nicht nur der Versorgung und Verpflegung der Bevölkerung, sondern ist für die Menschen vor Ort auch wichtiger Treffpunkt für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen.
 
Innen- und Ortskernentwicklung
Der Bedarf an zeitgemäßem, bezahlbarem Wohnraum ist weiterhin hoch. Etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel wird auch in diesem Programmjahr wieder für den Schwerpunkt „Innenentwicklung/Wohnen“ eingesetzt.
Im Fokus steht die innerörtliche Nachverdichtung, also vorrangig Umnutzungen leerstehender Gebäude, Aufstockungen von Gebäuden sowie die Bebauung langjähriger Baulücken im Ortskern. Dies schließt auch Siedlungsflächen aus den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein, sofern diese mit dem Ortskern zusammengewachsen sind und einen entsprechenden Entwicklungsbedarf nachweisen.
Förderfähig sind sowohl durch den Antragsteller oder Verwandte ersten und zweiten Grades eigengenutzte Wohnungen (Umnutzung, Modernisierung und Neubau) als auch Mietwohnungen zur Fremdnutzung (Umnutzung und Modernisierung). Weiterhin nicht zuwendungsfähig sind Mietwohnungen zur Fremdnutzung in Neubauvorhaben, d.h. die nicht durch Umnutzung bestehender Bausubstanz entstehen.
Anträge für die Aufnahme in das ELR-Förderprogramm müssen durch die Gemeindeverwaltung gesammelt und beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingereicht werden. Einzelanträge von Unternehmen oder Privatpersonen müssen daher bis

spätestens 16. September 2020bei der Gemeindeverwaltung, Rathaus Epfenbach, Hauptstraße 28, abgegeben werden.

Die Anträge werden jeweils vom Landratsamt und dem Regierungspräsidium geprüft, die Entscheidung über die einzelnen Maßnahmen, die gefördert werden sollen, trifft dann das Ministerium.
Die notwendigen Unterlagen können gerne gemeinsam ausgearbeitet werden. Interessenten können sich bereits jetzt mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung setzen.
Für weitere Auskünfte und Informationen, auch zur Antragsstellung, steht Ihnen Herr Florian Rutsch, Tel. 07263 / 40 89 – 16, E-Mail: florian.rutsch@epfenbach.de, gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen zum ELR und dem Verfahren gibt es auch unter dem Link https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragsstellung.aspx

Kontakt

Bürgermeisteramt Epfenbach
Hauptstraße 28
74925 Epfenbach
Telefon 07263 / 4089 - 0
Fax 07263 / 4089 - 11

Öffnungszeiten

Mo: 09.00 Uhr - 12.00 Uhr
Di, Do, Fr: 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Mi: 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

Im Rathaus besteht weiterhin für jeden Besucher Maskenpflicht. Des Weiteren bitten wir alle Bürger, das Desinfektionsmittel am Eingang des Rathauses zu benutzen. Außerdem wird darum gebeten, einen Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Im Vorraum des Rathauses darf sich daher nur eine Person aufhalten. Im Wartebereich des Bürgerbüros dürfen gleichzeitig zwei Personen warten.