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Da bot sich der Gemeinde die Gelegenheit, das Fachwerkhaus im Kreisental anzukaufen. Das Gebäude wurde im Rahmen der Dorfentwicklung und unter der Fachaufsicht des Denkmalamtes außen von Fachfirmen renoviert. Vom Verein wurde, unterstützt von vielen freiwilligen Helfern und durch Epfenbacher Handwerker in vielen tausend ehrenamtlich geleisteten Stunden die Innenrenovierung und der Innenausbau vorgenommen. Am 3. Juni 1989 konnte es in einer Feierstunde auf dem Rathausplatz seiner Bestimmung als Heimatmuseum Epfenbach übergeben werden Der Vorsitzende Helmut Förster sprach dabei den Wunsch aus, „das Museum als ein Denkmal verstanden zu wissen, als ein Denkmal für unsere Ahnen, die sich ums Überleben noch mehr mühen mußten, als wir Heutigen". Epfenbach, das unter der Administration vom Kloster Lobenfeld stand, hat damit ein geschichtsträchtiges Haus, den alten „Fronhof" aus dem Jahr 1718, wieder einer sinnvollen Zweckbestimmung zugeführt, als Heimatmuseum unter dem Motto: "Epfenbach ein armer Bauern Dorf, uff dem Kraichgau gelegen" (nach Brinkmann: „Weisthümer").
Öffnungszeiten: von Februar bis September und November und Dezember an jedem ersten Sonntag von 14 bis 17 Uhr, sowie am Epfenbacher Markttag, dem ersten Samstag im Oktober, sonst auch nach Absprache.
Weitere Einzelheiten auf der Internetadresse: heimatmuseum-epfenbach.de
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