Markttag  

Epfenbacher Markttag alljährlich am
1. Samstag im Oktober
... das größte Herbstfest der Region

Als großes Straßenfest wird der Epfenbacher Markttag in neuer Form seit 1979 abgehalten und er hat seither an Bedeutung und Attraktivität nicht verloren. Immer wie¬der bemühen sich die teilnehmenden Vereine und Gruppen darum, das Programm zu ergänzen, aber auch an Bewährtem wird festgehalten. Mit ein Grund für die An¬ziehungskraft des Epfenbacher Markttages ist die Gastfreundlichkeit, Aufgeschlos¬senheit und ein ausgesprochenes „Wir-Gefühl“ der Epfenbacher Bürgerinnen und Bürger.

Die Epfenbacher haben in allen Bereichen ein vielfältiges und aktives Vereinsleben und die Feste werden gefeiert, wie sie fallen.

Auf Initiative des Vereins für Heimatpflege Epfenbach wurde der Markttag vom tristen 9. November, welches zuvor der Termin des Markttages war, in den goldenen Oktober verlegt.

Am 1. Oktobersamstag wird der Markttag alljährlich als großes Straßenfest gefeiert, welcher unter dem Motto „Des muss mä g´sehe hewä“ steht. Dieser Slogan, 1927 bei den Heimattagen von einem überschwänglichen Besucher als Ausdruck seiner Fest¬freude ausgesprochen, kann sicher auch diesem Epfenbacher Fest, dem Markttag zugeordnet werden.

Zum Höhepunkt bei diesem Fest am ersten Oktobersamstag gehört die Eröffnungs¬feier mit der Darstellung und Glossierung des Ortsgeschehens durch die Vereine, der Bieranstich durch den Bürgermeister, sowie die Böllerschüsse des Stammtisches „Gute Laune“ vom Gasthaus „Zur Linde“.

Die teilnehmenden Gruppen und Vereine bieten ihren Gästen in kulinarischer Hin¬sicht all das, was einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. So gibt`s passend zur Jahreszeit neuer Wein mit Zwiebelkuchen, Dampfnudeln mit Kartoffel¬suppe oder Vanillesoße, Handwerkerfladen, Hausmacher Wurst und Schlachtplatte, Wellfleisch, Waffeln mit Mostsoße, Schweinepfeffer, Flammkuchen, Pizzabrötchen, Schupfnudel mit Sauerkraut, Markklößchensuppe, Rindfleisch mit Meerrettich, Grill¬braten, Grillhähnchen, Steaks und vieles Mehr, sowie die üblichen Getränke. Am A-bend wird bei verschiedenen Vereinen die Bar geöffnet und das Tanzbein von „Jung und Alt“ kann zu Livemusik geschwungen werden.

Die Stände und Zelte der Vereine sind eingebettet in die rund 100 Händlerstände mit Textilien, Schmuckwaren, Blumen, Süßigkeiten und anderem. Alles zusammen ver¬wandelt Epfenbach im Altortbereich zu einem wahren „Basar“.

Alles ist vorbereitet: Kommen und feiern Sie mit den Epfenbachern Markttag. Die örtliche Gastronomie rüstet sich in Keller und Küche ebenso für die Gäste und Besucher ein. Bei allem Neuzeitlichen ist ein Blick in die Entstehung des Marktge¬schehens im Dorf Epfenbach nicht uninteressant. Marktrechte galten im späten Mit¬telalter als Gradmesser für den Stellenwert einer Ortschaft. Epfenbach hatte ab 1779 das Marktrecht am Georigtag (23. April) und an Michaeli (29. September). Um 1810 wurde der Markttag auf den 28. Oktober verlegt. In den 20-er Jahren des 20. Jahr¬hunderts wurde der Markttag auf den 9. November gelegt und in an diesem Tag zu¬letzt 1978 gefeiert. Dazwischen wurde auf das letzte Augustwochenende die Kirch¬weih gelegt. Der frühere Frühlingsmarkt wird seit dem 20. Jahrhundert jeweils am Ostermontag abgehalten.

Die Erhaltung der früheren Lebensarten und Gegenstände hat sich der Verein für Heimatpflege zur Aufgabe gemacht und im Museum im Fachwerkhaus Kreisental 4 kann man lernen und sehen, wie das Dorfleben früher war. Am Markttag ist das Mu¬seum für Besucher geöffnet.

Hots jemols was schöneres
äm Lewä gewä
Markttag än Epfelbach
Des muss mä g’seä hewä“

Hier das Markttaglied von Heinz Funk 1982 zum Download
Markttaglied100

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